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Veröffentlicht am 21. Juni 2026

Power Ballad

Sie spielen unser'n Song
RegieJohn Carney
Jahr2026
Länge98 Minuten
FSK6
Schauspieler*innenPaul Rudd, Nick Jonas u.a.
Kinostart25.06.2026
Geeignet für

“Music was my first love”

Rick Power (Paul Rudd) singt sie alle, die großen Hits, die auf keiner Hochzeit fehlen dürfen. Kein Wunder, spielt er doch mit seiner Hochzeitsband The Bride&Groove auf den Hochzeitsfeiern in rund um Dublin. Power kommt eigentlich aus den USA, doch er ist nach einer Europa-Tournee in Dublin geblieben - der Liebe wegen. Sein großer Traum vom vollen Madison Square Garden blieb ihm damit aber verwehrt. Und auch wenn Power weiterhin Songs schreibt, auf den Hochzeiten will niemand seine Songs hören, lieber Kool & The Gang oder Elvis.

Doch bei einer Hochzeit ist auch ein echter Musikstar anwesend. Danny Wilson (Nick Jonas) war mal mit einer Boyband sehr erfolgreich. Mittlerweile will eigentlich eine Solo-Karriere, der allerdings auch noch der richtige Drive fehlt. Auf Wunsch der Braut performt er nun mit der Hochzeitsband einen Song. Anschließend treffen sich er und Power noch in seiner Suite und „Jammen" noch ein bisschen. Ein Song von Power geht Wilson anschließend nicht mehr aus dem Kopf. So sehr, dass er ihn nicht nur zuhause seiner Freundin vorspielt, sondern ihn schließlich auch seinem Label zeigt - als sein eigenes Werk. Der Song geht durch die Decke und für Power wird immer deutlicher, wie sehr er seinem alten Traum noch hinterher hängt. Doch den Weg nach oben wollen halt alle schaffen.

Schöne Musik - wenig Tiefe

John Carney hat als Regisseur schon gute Musikfilme gemacht. Mit Can a Song save your life (im Original: Begin Again) lieferte er 2013 einen schönen kleinen Film ab, der neben guter Musik auch mit Keira Knightley und Mark Ruffalo in den Hauptrollen glänzte. Und auch wenn die Musik in diesem Film ganz annehmlich klingt, so muss man leider festhalten, dass Power Ballad weitaus weniger Power auf die Straße bringt. Das liegt zum einen daran, dass Paul Rudd und Nick Jonas als Hauptdarsteller mich nicht komplett überzeugen, zum anderen aber auch, dass die Story doch recht oberflächlich und vorhersehbar bleibt. Damit gibt es im Film nur selten den Moment, dass der Funke wirklich überspringt und die Zuschauenden von der Story abgeholt werden. Musik allein reicht nicht, um damit 98 Minuten Film zu füllen.

Fazit

Insgesamt eher ein durchwachsener Film, der zwar musikalisch ganz nett ist, insgesamt aber mit seiner Story nicht zu überzeugen weiss und so auch schnell wieder vergessen werden kann.

Film
3
von 5

Ein ordentlicher Film – konnte ich mir im Kino/Streaming ansehen, haut mich aber nicht um.

Geist
1
von 5

Aus theologischer Sicht ist dieser Film uninteressant. (Das sagt jedoch nichts über die Qualität des Films selbst aus)